Eco Posada del Estero, Colonia Carlos Pellegrini 24.-27.09.2017

Der Weg nach Colonia Carlos Pellegrini ist erschwerlich, vor allem wenn man vom Norden kommt. Die Strassen sind im schlechten Zustand und bei Regen wird es matschig. Ein 4-Rad-Antrieb muss hier sein und ein Fahrer mit Erfahrung. Wir organisierten schon vorab für diese Strecke einen Privattransfer. Er holte uns in der Unterkunft in San Ignacio ab und fuhr uns nach Iberá.
Man braucht je nach Wetter 4-5 Std für die Strecke. Ab Posada sind es etwa 200km mit Nichts, ab und zu Kühe und mal ein Pferd. Staub und Schlamm und holprige Stasse.

Die Unterkunft ist fantastisch: Ecoposada del Estero
und empfehlen wir gerne weiter. Ein Ort der Ruhe und das Essen schmeckt einfach gut. Es werden Excursionen mit Boot, zu Fuss und mit Pferden angeboten. Trotdem bleibt Zeit für Entspannung.

Man kann entspannen und Tiere beobachten.

San Ignacio Miní 23.-24.09.2017

Mit dem Bus ging es weiter nach San Ignacio Miní. (4-5 Std. Fahrt)

Wir waren in einer eher einfachen und zweckmässigen Hostel. Für eine Nacht ok. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Auch das Frühstück war für argentische Verhältnisse sehr gut. Und neben dem Eisspender gab es ein Heisswassertank für Matetee mit idealer Temperatur von 80 Grad.

Das Dorf selbst hat nicht viel zu bieten und wir mussten lange suchen bis wir was zu essen gefunden haben.
Die meisten Besucher sind Tagestouristen aus Pt. Iguazú. Sie kommen und besichtigen die Ruinen der
Jesuitenreduktion (Unesco Weltkulturerbe).

Iguazú Wasserfälle 20.-23.09.2017

Sehr beeindruckend.
Es empfhielt sich die Argentinische und die Brasilianische Seite zu besuchen. In Argentinien sollte man mindestens einen gamnzen Tag einkalkulieren, auf der Brasilianischen Seite reicht ein halber Tag.
Menschenmassen gibt es auf beiden Seiten. Die Affen und Nasenbären haben sich an die Menschen gewöhnt und klauen wie die Raben.

Salta: Tren a las nubes

Die gesamte Strecke des Zuges war 1948 nach fast 30-jährigen Bauarbeiten für Güterzüge in Richtung Chile eingeweiht worden. 1990 wurde der Zug privatisiert und dann nach einer Entgleisung geschlossen. Nun wurde ein Teil der Strecke renoviert und als Touristenattraktion wieder eröffnet.
Man fährt zuerst mit Bus oder Auto an den verlassenen Gleisen entlang. In San Antonio de los Cobres steigt man um in den Zug zu den Wolken. Mit dem Zug geht es dann weiter bis zum berühmten atemberaubenden Viadukt La Polvorilla (4220m).

San Antonio de los Cobres

liegt 3775 Meter hoch. Es leben etwa 3700 Menschen hier oben. Es gibt kleine Salinen, und stillgelegte Kupferminen. Die meisten leben heute von der Herstellung der Lama- und Alpacawolle und vom Tourismus.