BUENOS AIRES (10.-16.09.17)

Wir hatten eine super Unterkunft in Buenos Aires. Die ich hier gerne weiterempfehle:
La Querencia

Ein idealer Ausgangspunkt. Der Gastgeber sorgt auf Wunsch auch für Transfers und hilft mit Schirm, Stadtplan und Ratschlägen. Super praktisch waren für uns seine Sube-Karten, die man braucht um die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Mit Hilfe des Smartphone findet man sich auch schnell zurecht. Nur die Bushaltestellen sind nicht immer einfach zu finden. Aber mit ein wenig Übung klappte auch dies. In der Stadt hat man fast überalle Wlan (WiFi) Verbindung, so kann man immer mal nach dem Weg suchen. Und wenn es mal nicht klappt, Taxis oder Remis sind ebenfalls sehr günstig. Aber auch wir mussten hier Lehrgeld zahlen und haben einmal einen zu teuren Preis gezahlt. Mein Tipp, auch bei schwarz-gelben Taxis gilt: wenn keine Preistafel gut sichtbar am Sitz hängt, nicht einsteigen und bei Remis den Preis vorher erfragen. Wir wussten es aber wir waren sehr müde und …. aber was soll´s! Wir reden hier von 10 Euro, die wir zuviel bezahlt haben. Wir haben 6 Nächte in Buenos Aires verbracht. Genug Zeit die Stadt zu erkunden, Ausflüge nach Uruguay und ins Tigre-Delta zu machen und um Tango zu tanzen.

Buenos Aires mit wenigen Worten zu beschreiben ist schwierig. Irgendwie europäisch und doch wieder nicht, modern und doch irgendwie auch nicht. Eine Stadt voller Gegensätze.

Vielleicht hilft ein Blick von oben: ein Meer von weissen, wild verschachtelten Häusern!

 

Aber BA ist auch anders. Es gibt Stadtteile, die könnten nicht bunter sein, z.B. La Boca:
  Andere sind hypermodern wie Puerto Madero:

Dann fühlt man sich wieder wie im herrschaftlichen Paris:

 

Auch einfache Wohngegend erinnert an Südeuropa:

Was auffällt sind die vielen Büchereien und die vielen Cafés:

Buenos Aires ist auch politisch. Immer noch treffen sich jeden Donnerstag die Madres y Abuelas de la Plaza de Mayo und erinnern an die vielen Verschwunden (Desaparecidos) während der Diktatur. Und auch sonst kommt es immer wieder zu Demostrationen. Als Tourist sollte man dann aber lieber in die andere Richtung gehen, da es immer wieder zu Ausschreitungen kommt.

Ruhiger ist es auf dem Friedhof:

Buenos Aires ist vieles und auch eine tolerante Stadt. Zumindest wirbt sie damit:

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