Karibik

Wir lassen das eine Paradies hinter uns und machen uns auf zum nächsten. Wir fahren wieder mit Privattransfer zur Karibik-Küste. Hier übernachten wir in der Posada Nena. Der Besitzer ist ein Deutscher und hatte uns bei der Planung dieser Reise sehr geholfen.


Von hier aus machen wir noch verschiedene Ausflüge, gehen auf den Markt in Carupano, besuchen eine Kakao-Hazienda auf der Halbinsel Paria, schnorcheln mit Delfinen und besuchen verschiedene Strände und am letzten Tag auch den schönsten Strand Venezuela: Playa Medina.

Orinoco Delta

Nachdem wir uns zwei Tage in der Posada Casita erholt haben, ging es weiter zum Orinoco Delta. Die Fahrt im Privat Transfer teilten wir uns mit einem jungen deutschen Pärchen, welches wir auf der Canaima Tour kennen gelernt haben.

Nach einer langen Autofahrt stiegen wir um ins Boot. Das Orinoco Delta ist mit 40000 Quadratkilometer das zweitgrösste Flussdelt der Welt. Ein Labyrinth aus Kanälen.

Orinoco heisst in der Sprache der Warau: „Vater Fluss“.

Wir übernachten im Campamento Abujene bei den Warao Idigenas. 14 Palafitos in einem ruhigen Seitenkanal.

Wir besuchen Dörfer der Warao (= Bootsmensch), gehen Piranhas fischen (und lassen sie wieder frei), unternehmen kleine Dschungelspaziergänge, beobachten Delfine und Vögel.

Canaima

Flug mit einer Cessna nach Canaima ca. 1,5 Std.


Nach einem Mittagessen ging es gleich weiter im Einbaum ca. 5 Std. den Rio Carrao und Rio Churún aufwärts. Die Stromschnellen sind in der Regenzeit nicht ungefährlich.


Nachdem unser Boot kenterte und wir inklusive unser halbes Gepäck im Wasser landete trockneten wir unsere Klamotten am Lagerfeuer und übernachteten im Hängematten-Camp.

 

 

Am nächsten Morgen ging es zu Fuss weiter durch den Dschungel Richtung Salto Angel.


Der Höchste Wasserfall der Erde stürzt vom Tafelberg Auyán Tepui. Der Salto Angel heisst in der Sprache der Penóm: Kerekupai-Merú.

Den Rückweg zum Basis Camp in Canaima stromabwärts schaffen wir dann in einem Tag. Hier gibt es richtige Hütten und Betten. Allerdings keine Spiegel. Die Penóm sagen, Spegel (und auch Fotos) fangen Seelen ein.


Flusslagune mit rotem Wasser, Palmen am Ufer, tosende Wasserfälle…

Wasserfälle: Salto Hacha, Salto Wadaima, Salto Golondrina, Salto Ucaima, Salto Sapo und Sapito. Hinter dem Salto Sapo kann man durchgehen. In der Regenzeit ein echtes Abenteuer und eins der grössten Highligts dieser Reise.

Am 24.11. abends gehts es mit der letzten Cessna zurück nach Ciudad Bolívar.  Das waren aufregende Tage im Nationalpark Canaima. Der Park grenzt an Brasilien und Guyana und gehört zum Amazonasgebiet.

 

 

Venezuela 2008

Fernflug nach Caracas. Von dort war ein Weiterflug nach Ciudad Bolívar geplant. Der Flieger landete aber mitten in der Nacht in Puerto Ordaz. Unser Kontakt in Venezuela organisierte uns eine Unterkunft in der Posada Lobo. Von dort fuhren wir dann am nächsten Tag mit mit einem Privattransfer nach Ciudad Bolívar.


Posada la Casita (Unterkunft ausserhalb von Ciudad Bolívar.