Nach Hause kommen ist nicht einfach.

So nun halte ich alle Fotobücher in der Hand und es wird Zeit auch innerlich wieder nach Hause zukommen. Obwohl morgen geht es wieder in die Schweiz für 10 Tage. Ok eins nachdem andern. Hier zuerst wie versprochen der Abschluss der Kolumbienreisen. Meine Tipps zum Finanziellen für alle die so eine Reise planen.

Ein teurer Posten ist der Flug. Im Schnitt muss man zwischen 750-1500 EUR rechnen. Bei längeren Reisen ist unter Umständen ein Flexiflug ratsam.
Kolumbien ist nicht umbedingt ein Billigland. Man kann sparen aber man kann auch auf grossem Fuss leben.
Bei Übernachtungen in einfachen Pensionen und Familienhotels aber gerne mit Privatbad, wer meist mit öffentlichen Busen fährt und max. nur 1-2 Innlandflüge macht, wer mal mittags mit Einheimischen den Mittagstisch teilt aber nicht darauf verzichtet auch mal abends alle carte zu essen, sollte mit 50 EUR pro Tag pro Person rechnen. Da ist auch etwas Luft drin für unvorgesehene Eventualitäten. Wer nicht jeden Abend das Geld versäuft wird dann vielleicht auch wieder ertwas nach Hause nehmen.

So und nun packen, Morgen geht´s in die Schweiz. Neue Berichte mit Fotos also in Kürze.

Kolumbienreise – Was fehlt?

Inzwischen haben wir uns wieder Zuhause eingelebt.
Kolumbien war eine zweite Reise Wert.
Irgendwie glaube ich nicht, dass es die letzte war.

Bei dieser Reise haben wir nicht alle Hauptreise-Regionen bereist. Deshalb möchte ich hier noch einige aufzählen, an die bei der Planung einer Kolumbienreise gedacht werden sollte.

Cartagena de India:

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Stadtmauer Cartagena 2011

Eine der schönsten Städte (was die historische Altstadt betrifft) an der Karibik,mit vollständig erhaltenen Stadtmauer, auf der man flanieren und joggen kann. Es ist auch die Stadt mit den meisten Touristen, deshalb sind die angebotenen Touren zu den Stränden und Inseln meist nicht zu empfehlen. Aber die Altstadt sollte bei einer Kolumbienreise nicht fehlen. Absolut sehenswert!!!

Chocó – Pazifikküste

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Ecolodge in der Nähe von Nuqui (2011)

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Walsichtung im Pazifik (2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chocó ist, trotz (oder wegen) seines Goldvorkommens, das ärmlichste Departemento Kolumbiens mit einer Bevölkerung vorwiegend afrikanischer Herkunft. Chocó ist seit den 80-ern auch Guerilla-Land. ABER:
… für mich war es ein Paradise, einer der schönsten Orte, die ich erleben durfte.
Mein Tipps:
– Hinfliegen! nicht den Bus oder eigenem Wagen nehmen!
– Unterkunft vorher buchen! Auch kurzfristig! und sich abholen lassen vom Flughafen!
– gute Ecolodge auswählen, wo die Natur ge- und die Einheimischen unter- stützt werden(für die gute Sache auch einen teureren Preis akzeptieren)
– Moskitoschutzmittel nicht vergessen! Malariagebiet!!!

San Agustín im Departemento Huila

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Archäologischer Park San Agustín (2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

San Agustín liegt mitten in den Anden. Hier enspringt unter anderem der Rio Magdalena. In dieser Gegend finden sich einige der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten Kolumbiens: rästelhafte Statuen. Die grüne Andenlanschaft, die Abgeschiedenheit, die Gastfreundschaft und das angenehme Klima machen die Regionen einzigartig. Obwohl das Auswärtige Amt vor Reisen in das Departemento Huila warnen, hatten wir keine Probleme. Die weiten Strecken lassen sich fast nur mit Nachtbussen bewältigen. Man muss mit mehr Kontrollen als üblich rechnen, aber die Hauptrouten sollten sicher sein. Immer vor der Reise die aktuelle Situation erfragen!

Werde mich wieder melden nachdem ich die Reisekostenabrechnung gemacht habe.

Abschied Bogotá

Leider müssen wir unsere Tour etwas früher abbrechen als geplant. Aber in guter Voraussicht hatten wir einen Flexiflug gewählt der sich umbuchen lässt. Für jene, die mehrere Monate unterwegs sind, oft eine gute Entscheidung. Der Flug kostet etwas mehr, aber muss oder will man früher zurück, spart man richtig. Wir werden also, statt noch zwei Wochen auf der Karibikinsel entspannen, zu meinen Eltern in die Schweiz fliegen. Da wir unsere Familie sehr lieben, freuen wir uns auf das Wiedersehen auch wenn wir anderseits traurig sind Kolumbien zu verlassen. Aber wir kommen wieder.

Zum Abschied assen wir in einem bekannten Restaurant im Stadtviertel Macarena: Jugueteria (Spielwarengeschäft). Altes Spielzeug dekoriert die Räume, Puppen hängen von den Decken… Das Essen war sehr lecker und das teuerste Essen von unserer ganzen Reise.
Für beide haben wir inklusive Trinkgeld  80.000 COP (31,50 EUR) bezahlt. Man kann natürlich noch viel mehr ausgeben, z.B. wenn man noch Vorspeise, Wein und Nachspeise dazu bestellt.
Das billigste Essen während unserer Reise war ein almuerzo ejecutivo (Mittagstisch in einfachen Lokalen) im Dorf Silvia: Reichhaltige Suppe, Fleisch (nach Wahl) mit Reis,  Arepa, Kochbanane, Stück Avocado und ein Ministück Süsses zum Nachtisch, dazu Limonade. Das alles für 5.000 COP (2 EUR) pro Person.

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Zum Abschied ein besonderes Restaurant: Jugetería.

Was wir auf der Reise wirklich ausgegeben haben und wofür überblicke ich noch nicht ganz. Unser Budget von 50 EURO pro Kopf pro Tag haben wir aber nicht ausgeschöpft. Wenn ich Zeit habe werde ich mal eine Auflistung machen. Ist sicher interessant für alle die eine Reise nach Kolumbien planen.